PROBASEProstatakarzinomdiagnostik: Bei jüngeren Männern mit erhöhtem PSA reicht alleinige MRT-gestützte Biopsie nicht aus

25.11.2025
Ausgabe 5/2025
3 min. Lesedauer

Das MRT gewinnt bei der Diagnostik des Prostatakarzinoms immer mehr an Bedeutung. Somit stellt sich die Frage, ob bei auffälligen Befunden wie einem erhöhten PSA-Wert oder tastbarem Knoten eine MRT-gestützte Biopsie der verdächtigen Läsion den bisherigen Goldstandard der systematischen Prostatabiopsie ersetzen kann. Zumindest bei jüngeren Männern zwischen 45 und 50 Jahren scheint das nicht der Fall zu sein, wie die an der Universität Düsseldorf durchgeführte Kohortenstudie PROBASE jetzt gezeigt hat.

Evidenzbasierte DiagnostikPrimärdiagnostik des Prostatakarzinoms: Kann ein vereinfachtes MRT das multiparametrische MRT ersetzen?

25.11.2025
Ausgabe 5/2025
3 min. Lesedauer

Bereits seit 2021 empfiehlt die deutsche S3-Leitlinie Prostatakarzinom den Einsatz der multiparametrischen Magnetresonanztomografie (mpMRT) in der Primärdiagnostik sowie die Kombination aus gezielter und systematischer Prostatabiopsie. Möglicherweise kann aber das relativ aufwendige multiparametrische auch durch ein vereinfachtes biparametrisches MRT (bpMRT) ersetzt werden.

ASCO 2025Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko nach Hormontherapie des Prostatakarzinoms

21.08.2025
Ausgabe 4/2025
2 min. Lesedauer

Die Hormontherapie mit GnHR-Agonisten bzw. GnRH-Antagonisten und/oder Antiandrogenen hat die Überlebenschancen von Patienten mit Prostatakarzinom deutlich verbessert. Allerdings könnte durch diese Therapie auch das kardiovaskuläre Risiko ansteigen, was in einer auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2025 in Chicago vorgestellten Kohorten-Studie aus den USA untersucht wurde.

ASCORegisterstudie beim mHSPC: PSA-Wert unter Hormontherapie von hoher prognostischer Bedeutung

21.08.2025
Ausgabe 4/2025
3 min. Lesedauer

IRONMAN ist ein internationales Register für Patienten mit einem fortgeschrittenen Prostatakarzinom (metastasierten hormonsensitivem und kastrationsresistentem), das die Krankheitsverläufe und Therapieerfolge unter normalen Praxisbedingungen außerhalb von Studien widerspiegelt. Auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2025 in Chicago wurde jetzt eine Studie zur prognostischen Bedeutung des PSA-Spiegels bei Patienten mit einem metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) nach sechs- bis 12-monatiger Therapie mit einem Androgenrezeptor-Pathway-Inihibitor (ARPI) vorgestellt.

ASCO 2025Adenovirus plus Valaciclovir: Neue Therapieoption für das lokalisierte Prostatakarzinom

21.08.2025
Ausgabe 4/2025
3 min. Lesedauer

Für das lokal begrenzte Prostatakarzinom mit mittlerem oder hohem Risiko könnte es bald eine völlig neue Therapieoption geben: Eine Kombination aus einem Virus (CAN-2409) und dem antiviralen Wirkstoff Valaciclovir kann das Risiko für ein Rezidiv oder den Tod deutlich reduzieren, wie eine auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2025 in Chicago vorgestellte Studie gezeigt hat.